Elternabend: Digitale Medien kompetent nutzen

Beginn: 
31.03.2014, 19.00
Ende: 
31.03.2014, 20.30
Ort: 
Aula Kleinfeld
admin

An alle Eltern der 5. und 6. Klassen und der Oberstufe in Dulliken

 

Sehr geehrte Eltern

Jugendliche kennen sich aus mit Facebook, Twitter und Co.
Aber: Kennen sie auch die Gefahren und wissen sie, wie sie sich vor ihnen schützen?
Diesbezüglich haben wir als Schule für die Schülerinnen und Schüler Kurse organisiert, in welchen sich die Jugendlichen mit den Gefahren und dem richtigen Umgang mit dem Internet auseinandersetzen. Ebenfalls werden in diesen Kursen mit den Schülerinnen und Schülern Themen wie Sucht in den digitalen Medien, Persönlichkeitsrecht im Internet, sicheres Surfen, Cybermobbing etc. besprochen.
Um die Jugendlichen bei dieser Herausforderung zu unterstützen müssen auch Sie als Eltern bezüglich der Thematik Bescheid wissen, damit Sie ihre Kinder unterstützen können.
Aus diesem Grunde haben wir in Zusammenarbeit mit der Swisscom einen Elternabend zur kompetenten Nutzung digitaler Medien organisiert.
Bitte füllen Sie den beiliegenden Anmeldetalon bis spätestens 20.03.2014 aus und geben Sie ihn Ihrem Kind zuhanden der Klassenlehrperson mit in die Schule.
Wir freuen uns darauf, möglichst alle Eltern an diesem wichtigen Elternabend begrüssen zu dürfen.

Frank Müller, Schulleiter

 

Zeitungsbericht Projekt myPad

Medienkonferenz im Langmatt

Projekt myPad: Behörden, Presse und Zeitung in Dulliken
Primarschule
Die digitale Schiefertafel macht bald Schule – Im kommenden Schuljahr werden in zwölf Projektklassen versuchsweise Tablets eingeführt.

Adriana Gubler, Oltner Tagblatt. Die Dulliker Sechstklässler starrten am gestrigen Vormittag unter der Obhut von Klassenlehrer Reto Kaser angestrengt auf das vor ihnen liegende iPad. Mit flinken Fingern bedienten sie den Tablet-Computer des US-amerikanischen Herstellers Apple. Ein Junge etwa ist in ein kniffliges Denkspiel vertieft. Sein Klassengspändli am Tisch daneben erstellt eine Präsentation über den Planeten Neptun, die Fakten dazu hat er sich im Internet auf Wikipedia geholt. Und ein Mädchen ordnet auf dem Touchscreen verschiedenen Gegenständen Schilder mit der richtigen Bezeichnung zu. «Das ist für sie eine ideale Aufgabe. Denn sie ist erst seit anderthalb Jahren in der Schweiz. Sie kann mit dieser Aufgabenstellung ihren Wortschatz aufbessern», sagt ihr Lehrer Reto Kaser. Er hat in seinem Unterricht das iPad probeweise als Lernwerkzeug eingesetzt. «Es gibt wirklich gute Möglichkeiten, mit dem iPad den Unterricht zu ergänzen», resümiert Kaser.

Jedem sein eigenes Spielzeug
Im kommenden Schuljahr 2012/ 13 wird das oben beschriebene Szenario für zwölf Projektklassen zur Alltäglichkeit. Denn der Kanton Solothurn hat beschlossen, «mit dem Projekt ‹myPad› einen schweizweit noch nie da gewesenen Schulversuch zu starten», wie Andreas Walter, Vorsteher Amt für Volksschulen und Kindergarten, an der gestrigen Medienorientierung im Dulliker Langmatt-Schulhaus mitteilte. In den zwölf ausgewählten Klassen erhält dafür jeder Schüler einen persönlichen Tablet-Computer, der ihm rund um die Uhr, auch zu Hause, zur Verfügung steht. «Der Unterricht basiert damit auf mobilem, kooperativem Lernen», so Walter. Mittels eines Bewerbungsverfahrens werden die zwölf Projektklassen vom dritten bis zum neunten Schuljahr bis im Juni ausgewählt. Man rechnet beim Amt für Volksschulen und Kindergarten mit Kosten von rund 250 000 Franken für das Projekt, wie Walter auf Anfrage angab. Welcher Tablet-Hersteller zum Zug kommen wird, ist noch nicht festgelegt.
Andy Schär, Leiter Beratungsstelle imedias an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nord-westschweiz, nannte an der gestrigen Medienorientierung die Vorzüge des Tablet-Computers: «Man kann ihn ganz einfach im Schulsack versorgen wie ein Heft. Und anders als beim Arbeiten mit dem PC gibt es keine Barriere durch den Bildschirm, denn das Tablet liegt auf dem Tisch.» Zudem sei es allzeit bereit, weil es nicht minutenlang aufstarten müsse. Mit dem Tablet sollen die Schüler im Internet recherchieren, Lerntrainings absolvieren, Präsentationen erarbeiten oder etwa Hausaufgaben erledigen können, so Schär.

Wichtige Erfahrungswerte sammeln
Das Projekt «myPad» ist als Versuch gedacht. «Wir wollen testen und untersuchen, ob die digitale Schiefertafel als Werk- und Denkzeug das Potenzial hat, Computerzimmer, PCs oder Laptops in den Schulen abzulösen», formuliert Adriano Vella, Departementssekretär des Departements
für Bildung und Kultur, die Ziele. Man wolle zudem herausfinden, wie sich das iPad auf den Unterricht auswirkt, und auch eine Kosten-NutzenAnalyse machen, ergänzte imediasLeiter Schär. Das Projekt erfordere denn auch einen Mehraufwand für die Verantwortlichen der Schulen: Weiterbildungskurse für Lehrpersonen müssen angeboten werden. Und Letztere sollen Rezensionen über Apps schreiben und ihre Erfahrungen mitteilen. Überdies sollen die Eltern der betreffenden Schüler einbezogen werden.

Den Dulliker Schülern gefällts
Die Schüler der zwölf auserwählten Klassen dürfen sich jedenfalls auf ein spannendes Projekt freuen. Denn ihre Dulliker Gspändli schwärmten gestern Vormittag nur so vom iPad. Oder wie es ein Schüler ausdrückte: «Es ist viel cooler, auf einem iPad Aufgaben zu lösen. Man muss nicht ständig umblättern.»

 

Dokument: 

 

Ausgangslage
Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) prägt in unserer Gesellschaft einen immer grösseren Teil der Arbeits- und Lebenswelt. Diese Entwicklung macht auch vor der Schule nicht Halt. Lehrpersonen, Schulen und Schulbehörden sind gefordert, sich mit dem Thema ICT und Schule auseinanderzusetzen. Im Jahre 1992 wurde im Kanton Solothurn erstmals ein Informatiklehrplan für die Volksschule eingeführt. In den folgenden Jahren entwickelte sich im Kanton Solothurn die Nutzung von ICT in den Schulen sehr unterschiedlich. Mangels kantonaler Koordination wurden in vielen Gemeinden die gleichen Probleme mehrfach gelöst. 
Mit dem Ziel einer besseren kantonalen Koordination machte der Kanton Solothurn im Jahr 2002 eine Projekteingabe im Rahmen der nationalen Bildungsinitiative PPP-SiN («Public Private Partnerschaft – Schule im Netz») zur Schaffung eines kantonalen ICT-Kompetenzzentrums. Mit einer Bundesmitfinanzierung für drei Jahre startete darauf hin am 1. April 2004 das ICT-Kompetenzzentrum TOP an der damaligen Pädagogischen Hochschule Solothurn, heutiger Fachhochschule Nordwestschweiz. Mit der Namensgebung des ICT-Kompetenzzentrums TOP wurden die drei Eckpfeiler definiert: T für Technik, O für Organisation, P für Pädagogik.

Als eines der wichtigsten Projektziele wurde die Ausarbeitung eines stufenübergreifenden ICT-Entwicklungskonzepts für Kindergarten, Primarstufe, Sek I und Sek II definiert. Es unterstützt Schulleitungen, ICT-Verantwortliche, Lehrpersonen und Schulbehörden als Hilfestellung und dient als Richtlinie bei der Planung, Nutzung und dem Betrieb von ICT in der Schule.

Anfang 2007 wurde das stufenübergreifende ICT-Entwicklungskonzept in Absprache mit dem DBK und dem AVK ein weiteres Mal überarbeitet. Dabei wurde insbesondere eine Entlastung der Stufe KGU vorgenommen.

 

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