Talent-Show

Zeige deine Stärke
Oberstufe

Im Fach Berufsorientierung erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b den Auftrag, eine ihrer Stärken der Klasse vorzustellen und eine Zusammenfassung zu gestalten. Hier einige besonders gelungene Ergebnisse:

Ein halbes Jahr Textilwerken

Oberstufe

Uns allen hat diese Zeit sehr gefallen. Wir hatten sehr viel Spass und haben viel dazugelernt.

Die Bettdecke war eine sehr grosse Herausforderung für uns. Aber trotzdem hatten wir Spass und wir alle waren mit Freude bei der Arbeit. Und auch trotz einigen Hindernissen wie zum Beispiel dem Reissverschluss, der bei einigen immer wieder rausgefallen war, haben wir es nun alle geschafft und haben unsere Bettanzüge fertig.

 

Céline von Wartburg, Klasse 3b

Frau Grütter sagte uns mit freundlicher Stimme, dass wir ein Pyjama machen werden. Am Anfang waren wir alle skeptisch, doch dann erklärte sie uns, dass es sehr einfach sei. Natalija fragte sich am Anfang, warum es gerade ein Pyjama sein musste. Als sie jedoch die Farben sah, hatte sie Hoffnung.

Metehan befürchtete, dass es sehr schwierig sei, aber mit der Zeit habe er den Dreh raus gefunden. Er habe das schwierigste Pyjama gemacht.
Am Anfang dachten wir alle, dass die Arbeit schlecht rauskommen würde, aber dann sahen wir das Ergebnis und änderten unsere Meinung.
Alessio Napoli, Klasse 1b

 

Als wir in das Textilwerken kamen, wussten wir nicht, was uns bevorstand. Einige von uns dachten, dass wir eine Taschen machen würden, andere wiederum dachten, wir würden eine Bettdecke machen und ganz andere dachten, wir würden ein Badetuch oder ein Plüschtier machen.

Doch unsere Werklehrerin Frau Grütter hatte etwas anderes geplant. Eine Jacke, da waren wir alle überrascht, weil wir damit nie gerechnet hätten und uns diese Arbeit nicht vorstellen konnten. Am Anfang hatten wir einige Schwierigkeiten, doch nach einiger Zeit wurde es besser. Zum Glück wurden alle in dieser kurzen Zeit fertig.

Dieser Unterricht war lehrreich, spannend, spassig und brachte uns viele neue Eindrücke. Das nächste halbe Jahr werden wir neue Eindrücke im Holzwerken bei Herrn Baschung sammeln. Wir werden diesen Unterricht vermissen.
Sarah Stolberg, Klasse 2a

Dieses Jahr haben wir eine tolle Arbeit im textilen Werken absolviert. Am Anfang haben wir eine Jacke nach Wahl gefertigt. Jeder musste sie selber entwerfen.
Nachdem wir diese Arbeit abgeschlossen hatten, begannen wir mit einer neuen Arbeit. Wir strickten oder häkelten einen Schal. Dieses Semester im Textilwerken hat uns sehr gefallen, weil wir viele Freiheiten hatten.

Alexandra Kacvinska & Raphael Brun, Klasse 2b

 

Corona-Krise

Eine künstlerische Auseinandersetzung
Oberstufe
Die Schülerinnen und Schüler der SEK E 2ab haben sich während der Zeit des Fernunterrichts mit dem klassischen Schulstoff befasst. Sie fanden aber auch Zeit für musische Arbeiten.

Die Zeit des Fernunterrichts neigt sich dem Ende zu. Es wurde viel über Homeschooling berichtet und die Meinungen gingen stark auseinander. Sicher ist, dass sich alle Partizipierenden wieder auf den 1:1-Unterricht freuen.

Trotz des bildschirmlastigen Unterrichts fanden die Jugendlichen doch auch noch Zeiten und Wege, sich von der Muse küssen zu lassen.

Im Rahmen des Fernunterrichts im Fach Bildnerisches Gestalten erhielten die Lernenden den Auftrag, sich künstlerisch mit der Corona-Krise auseinanderzusetzen. Weitere Vorgaben gab es nicht. Die Schülerinnen und Schüler legten eine Skizze an, welche als Basis für ihr späteres Bild dienen sollte.

Und die folgenden Bilder sind dabei entstanden. Viel Spass beim Geniessen und Schmunzeln.

 

Coronazeit – Schulzeit

Oberstufe
Das Corona-Virus hat die Welt fest in seinem Griff. Vieles ist dadurch verlangsamt, gestoppt oder verändert worden. In allen Gesellschaftsbereichen sind diese Veränderungen spürbar – so auch in der Schule. Trotz der Schulschliessung findet aber weiterhin Unterricht statt. Was zuerst Homeschooling hiess und nun unter dem Begriff Fernunterricht läuft, ist von Gemeinde zu Gemeinde und von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Wir von der Oberstufe geben gerne einen Einblick, wie der Fernunterricht an der Oberstufe Dulliken umgesetzt wird.

Die Lehrersicht

Die neue Situation ist herausfordernd. Es müssen viele, neue organisatorische Massnahmen getroffen werden. Um den Schülerinnen und Schülern eine Tagesstruktur zu geben, beginnt der Unterricht immer gemeinsam um 09:00 Uhr. Die Jugendlichen melden sich bei ihren Klassenlehrpersonen und dürfen dann mit dem Arbeiten beginnen. Wir als Lehrer stehen den Jugendlichen als Lerncoaches per Email, Telefon oder Video-Chat zur Verfügung. Obwohl die Kommunikation und Administration deutlich zugenommen haben, gibt es auch positive Aspekte des Fernunterrichts: Die Jugendlichen können individuell in ihrem Tempo und Rhythmus lernen, niemand wird über- bzw. unterfordert. Frühaufsteher arbeiten mehr am Morgen, Langschläfer mehr am Nachmittag. Echte Selbständigkeit wird gefördert, da das Lernen von den Schülerinnen und Schülern oft selbst überprüft wird.

Damit es den Lernenden nicht langweilig wird, versuchen wir Pädagogen unseren Schützlingen eine möglichst bunte Palette von Aufgaben zu geben. Neben klassischen Rechen- und Lese-Aufgaben dürfen unsere Jugendlichen auch Origami falten, Vorträge auf Video aufnehmen, sich künstlerisch mit der Corona-Krise auseinandersetzen, Online-Quiz lösen, diverse Lernprogramme im Internet absolvieren und vieles mehr.

Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass die Schule und das Lernen nur durch echten sozialen Kontakt belebt werden. Wir alle sind bemüht, unseren Protegés eine bunte Auswahl von Lernmöglichkeiten zu bieten – und die Jugendlichen sind auch bemüht, die Angebote umzusetzen. Aber echte Schule kann mit allem Herzblut der Welt nicht ersetzt werden. Deshalb freuen wir uns alle gemeinsam auf die kommende Zeit des analogen Unterrichts.

 

Schülersichten

 

Schülerin der 2c - Homeschooling

Am Freitag, den 13. März hat der Bundesrat entschieden, dass die Schule zu bleibt. Es war gegen 16 Uhr als ich es erfahren habe. Ich habe es über den Klassenchat erfahren, da alle geschrieben haben. In der ersten Woche habe ich mich ein bisschen ausgeruht und mich ein bisschen gelangweilt, da ich nicht wusste, was machen.

Die Mädchen aus meiner Klasse mussten am Freitag, 20. März, um 10.30 Uhr beim Pingpongtisch beim Schulhaus sein und unser ganzes Schulmaterial holen. Auf dem Nachhauseweg dachte ich: «Wird das alles klappen oder nicht?» Als ich zu Hause war, habe ich das ganze Schulmaterial ausgepackt. Und alles auf den Tisch gelegt. Danach, als alles auf dem Tisch war, legte ich alle Hefte aufeinander, alle Bücher aufeinander und alle dicken Hefte aufeinander. Ich habe am Freitagnachmittag zirka zwei Stunden einfach Hausaufgaben gemacht, weil mir ziemlich langweilig war.

In den beiden folgenden Wochen mussten wir jeden Tag von Montag bis Freitag um 8.15 Uhr in den Klassenchat schreiben, dass wir da sind. Danach hatten wir bis 8.30 Uhr Zeit für unsere Tagesplanung. Wenn die Lehrperson uns geschrieben hat, dass die Planung gut ist, konnten wir anfangen. Wir hatten von 8.15 Uhr bis 17 Uhr Zeit, um zu arbeiten und den Lehrpersonen zu schreiben oder am Telefon Fragen zu stellen. Wir mussten jeden Tag mindestens drei Stunden lernen. Und danach den Lehrpersonen ein Foto von einzelnen Arbeiten und von unserem Arbeitsjournal schicken.

Ich habe immer gerade um etwa 8.20 Uhr, sobald ich das Okey hatte, mit Lernen angefangen. So war ich immer etwa am Mittag fertig und musste nach dem Mittag nur noch die Sachen an die Lehrpersonen schicken. So hatte ich fast immer einen freien Nachmittag. Ich fand es gut, dass wir täglich Rückmeldungen bekommen haben. So wusste ich, was ich gut gemacht habe und was ich am nächsten Tag besser machen musste.

Am 1. April mussten wir das SOL-Tagebuch in die Schule bringen. Das SOL-Tagebuch ist ein Heft, das wir auch in der Schule für das selbstorganisierte Lernen (SOL) brauchen, um Aufträge zu lösen und unser Lernen zu dokumentieren. Die Aufträge aus den anderen Fächern mussten wir am 3. April in die Schule bringen. Für die letzten zwei Tage habe ich neue Aufträge von den Lehrpersonen bekommen, da ich mit allem fertig war. Ich bin gut vorwärtsgekommen, weil ich mir alles sehr gut eingeteilt habe.

 

 

 

Schüler aus der 3a - Homeschooling “adventure”

After it got announced that the schools are getting shut down, we knew we were going to do homeschooling, but we didn’t know how, so we decided to wait until our teachers contacted us. To be honest, all of us were happy that we didn’t have to go to school so we were really excited.

But in fact, the first few days were quite boring because we couldn’t go out and meet our friends. It was a bit confusing, too because we didn't know how to work or what to do. I think most of the students can relate to the first week of homeschooling.

Then the teachers sent us a plan of the exact time that we had to be at school to collect all the material on Friday 20th March. And you may think that everybody got there on time. Well, if you thought that, you’re wrong because I overslept. Of course, most of my classmates and teachers started to text me and call me but you guessed it, I didn’t pick up because I was in a deep sleep until my mom called the neighbour who then rang my doorbell. When that happened, I realized that I was one and a half hours late. So, I texted my teachers and told them that I overslept and of course they were nice enough and waited for me until I got there and got my stuff.

After that, it became intense because we had to figure out most of the stuff by ourselves. We had a lot of different tasks, some of them, we had to do on papers, others online. In English we had to write texts like this one. In WAH we had to make a video of ourselves how we cook. In German we had to watch the news and write summaries of what they said. We also made origamis out of paper for our art class. This was quite difficult for me but somehow it worked. For history and music we had to read texts and answer questions. Another thing that we were doing was mindsteps in English, mathematics and German and some other tasks for other school subjects. I personally managed to finish everything on time. We also had something unexpected which was a mathematics test. We had 20 minutes to finish the test and when my teacher sent it to me, I felt quite nervous but eventually, I got myself together and managed to finish the test in the last 5 minutes. I don’t know how I did it, but I did it  and I was quite surprised when the teacher texted me a couple of days later and told me that it was correct.

Overall, I think that this homeschooling thing was quite an interesting journey and I personally liked it kind of. But to be honest, it was also boring sometimes and I really miss my friends and also my teachers. I miss going to school and seeing everyone.

I wish everyone the best and stay safe. By safe I mean do not get the coronavirus, do not forget to wash your hands and keep your distance.

I hope you liked my story about my journey during the quarantine and homeschooling.

 

 

Schüler der 3a – Meine Gedanken zum Homeschooling

Als das Thema mal angesprochen wurde, ob selbst unsere Lehrer einmal Opfer der Digitalisierung werden würden, hielten wir das kaum für möglich. Wie absurd muss sich das anhören, von Zuhause aus unterrichtet zu werden und von seinen Freunden fernzubleiben?

Die Corona Krise zeigte uns ab März, dass dies durchaus möglich ist. Einige Schülerinnen und Schüler freuten sich darüber, dass sie nicht mehr in die Schule gehen mussten und dass sie verlängerte Frühlingsferien haben. Für mich machte es sich am Anfang auch bezahlt, dass ich ein Stubenhocker bin und gerne lese.

Doch die Freude hielt nicht lange an. Die Nachteile beim Homeschooling sind, dass man fast gar keine sozialen Kontakte hat. Man vermisst seine Freunde, Kameraden, die Lehrpersonen, die man mag und die Lieblingsfächer. Auch ist es ein Nachteil, dass die Lehrer nur digital zu erreichen sind und man vielleicht nicht auf Anhieb versteht, was das Gegenüber meint. Es ist viel besser, wenn die Lehrer manchmal prüfend hinter einem stehen und man sich direkt von Angesicht zu Angesicht unterhalten kann.

Ich persönlich begann mir viele Fragen zu stellen in den verzweifelten Momenten, in denen wir nur so von Hausaufgaben überschwemmt wurden: „Wie lange wird das noch dauern?“, „Wann darf ich endlich wieder sorgenfrei mein Zuhause verlassen?“, „Wann darf ich wieder zur Schule?“, „Wie sieht es mit der Zukunft aus?“ und noch viel mehr Fragen. Wir als Abschlussjahrgang machen uns auch Sorgen, ob die Abschlusszeremonie stattfinden kann oder ob wir doch vielleicht zu viel Stoff verpassen und somit nicht vorbereitet sind für die nächsten Jahre.

Das Homeschooling bereitet aber nicht nur Sorgen, sondern ist auch eine Erholung vom Schulalltag und eine gute Übung für das selbständige Arbeiten. Man bekommt Aufgaben und man kann so in seinem Tempo arbeiten. Wir durften selber planen, wann man welche Aufgabe macht. Die Bedingung von den Lehrpersonen war jeden Tag drei bis vier Stunden zu arbeiten. Auch war der Vorteil, dass wir dann schlafen gehen konnten, wann wir wollen und nicht, weil wir es müssen. Man konnte dann ausschlafen und danach gemütlich und motiviert die Aufgaben erledigen.

Trotzdem hoffe ich, dass die Corona-Krise möglichst bald vorbei ist und wir uns nicht mehr zu viele Sorgen machen müssen und dieses Schuljahr erfolgreich beenden können.

LIFT-Apéro und Diplom-Übergabe

Oberstufe
Am 29. Oktober war es wieder so weit. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Jugendprojektes LIFT der Oberstufe Dulliken durften ihre Diplome entgegennehmen. Über eineinhalb Jahre haben sie dafür gearbeitet.

Das Jugendprojekt LIFT richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich bei der Berufswahl zusätzliche Unterstützung wünschen. Sie besuchen einerseits Modulkurse bei Frau Wagner, in welchen sie die Grundlagen aus dem Berufswahlunterricht vertiefen und zusätzliche Aufgaben bewältigen. Daneben erhalten sie zudem einen Wochenarbeitsplatz (WAP). Einmal in der Woche arbeiten sie in einem Betrieb, erledigen dort Aufgaben und helfen aus. Neben einer finanziellen Entlohnung profitieren die Jugendlichen jedoch vor allem von den Erfahrungen direkt aus der Arbeitswelt. Für alle Teilnehmenden gab es in dieser Zeit so manche Lektion zu lernen. Sei dies das Zeitmanagement, die Selbstorganisation oder einfach nur die Tatsache, dass man ab und zu mal dranbleiben und durchhalten muss.

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall für alle. Das zeigte sich in den durchweg positiven Rückmeldungen sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch der Betriebe, die ebenfalls zahlreich vertreten waren. Die Anwesenheit von Schulleitung und Vertretern der Gemeinde machte auch noch einmal deutlich, welchen Wert das Projekt hat und welchen Zuspruch es geniesst.

Berufswahlwoche 2019

Arbeitsreiche Erfahrungen
Oberstufe
In der Woche vom 23.09.19 bis zum 27.09.19 fand traditionell die Berufswahlwoche für die 2. OSD statt. Ein abwechslungsreiches Programm unterstützte durch die ganze Woche die Jugendlichen in ihrer Berufswahl und ermöglichten den Lernenden aus verschiedensten Perspektiven sich dem Thema «Arbeitswelt» zu nähern.

Montag

Die Woche startete am Montagmorgen mit einem Besuch im Berufs- und Informations-Zentrum (BIZ) in Olten. Die Jugendlichen lernten unter der Führung von Herrn Armando Schlegel das BIZ kennen. Neben über 200 Berufen in Ordnern, konnten die Jugendlichen auch mit Hilfe von Handys und Tablets in verschiedenste Berufsgattungen einen Einblick erhalten.

Von 10 Uhr bis 12 Uhr erhielten die Jugendlichen von den WAH-Lehrerinnen einen schulischen Input zum Thema Arbeitsformen.

Am Nachmittag hatten die Lernenden die Gelegenheit, ehemalige Schülerinnen und Schüler der OSD zu interviewen und diese über ihre Lehrstellen auszufragen. Dieses Jahr waren die Berufsgruppen durch einen Polymechaniker, eine Drogistin und eine Bauzeichnerin vertreten. Bereitwillig gaben die Lehrlinge und Lehrtöchter über ihre Ausbildung Auskunft. Die aktuellen Lernenden stellten mit viel Interesse Fragen von Themen wie Bewerbungen über Berufsschule bis hin zum Lehrlingsalltag. In einem zweiten Teil am Nachmittag konnten die Jugendlichen ihre Bewerbungsdossiers weiter ausfeilen und sich mit Hilfe der Lehrpersonen Schnupperlehrstellen organisieren.

 

Dienstag

Am zweiten Tag wurden unter dem Motto «rent a Boss» verschiedene Führungspersonen aus regionalen Betrieben eingeladen. Unsere Jugendlichen hatten so die Gelegenheit direkt von Vorgesetzten zu hören, was sie von Lernenden erwarten und verlangen. Von der R. Nussbaum AG kam Herr Lauper, vom Altersheim «Brüggli» Herr Albiker und von der Metalo AG Sven Baur. Die Schülerinnen und Schüler hörten gespannt den Bossen zu und staunten nicht schlecht, dass diese tatsächlich vieles davon verlangen, was die Lehrpersonen im BO-Unterricht predigen. Nach den Vorträgen und Fragerunden fanden in einem zweiten Teil Bewerbungsgespräche und Bewertungen von Bewerbungsdossiers statt. So konnten die Jugendlichen aus erster Hand wertvolle Tipps für den Bewerbungsprozess erhalten.

 

Mittwoch

Am Mittwoch stand die Erkundung von Betrieben im Fokus. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, das Paketzentrum in Härkingen, sowie das Migros Verteilzentrum in Neuendorf zu besichtigen. Neben den Betriebsbesichtigungen wurden den Schülerinnen und Schüler auch diverse Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Betrieben präsentiert.

 

Donnerstag

Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Arbeit. So hatten sich die Lernenden bereits vor der Berufswahlwoche um einen Arbeitsplatz gekümmert. Bei Dr. Oetker, in Migros-Filialen und anderen regionalen Betrieben konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren was es heisst, einen Tag zu arbeiten. Bewusst ginge es an diesem Erlebnistag nicht ums «Schnuppern», sondern darum Arbeit zu erleben. Eine grössere Gruppe von Unentschlossenen unterstützte die Eisenbahner Baugenossenschaft Kienburg-Olten unter der Führung von Gabriel Weisskopf, welche Instandhaltungsarbeiten in der Überbauung Meierhof druchführten.

 

Freitag

Der letzte Tag brauchten die Jugendlichen letztlich, um die vielen Erfahrungen der Woche zu verdauen und zu reflektieren. Neben Gesprächen wurden auch noch kleine Lücken geschlossen bzw. Bewerbungsdossiers optimiert. Ausserdem fanden sehr viele Jugendlichen an diesem Morgen auch noch Schnupperlehrstellen für Berufe, welche sie interessieren.

Ein gemeinsames Mittagessen mit selbst gemachten Desserts beendete dann eine intensive und lehrreiche BO-Woche.

 

 

 

Raclette-Abende

Racletteabende 2019

Beginn: 
14.11.2019, 18.00
Ende: 
15.11.2019, 23.00
Ort: 
Pausenhalle, Schulhaus Neumatt
admin

Auch dieses Jahr finden in der Pausenhalle des Neumatt-Schulhauses die traditionellen Racletteabende statt. Am Donnerstag, 14. und am Freitag, 15. November 2019, jeweils von 18.00 bis 23.00 Uhr, bedienen Sie Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit herrlichem Raclette, verschiedene Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Die Racletteabende der Oberstufe sind aber mehr als ein Gaumenschmaus! Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler, Eltern und Behörden benutzen diese Gelegenheit, sich wieder zu sehen oder miteinander in Kontakt zu treten. Oft wird dann lange bis in die Nacht über die guten, alten Zeiten an der KOS und heutigen OSD gesprächelt.

Der Gewinn der Racletteabende ist zugunsten der Klassen der Oberstufe.

Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer der OSD freuen sich gemeinsam auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schon jetzt «Ä Guete»!

Elterninfo bis zu den Sommerferien

Oberstufe

Elterninformation und wichtige Termine für die Agenda

Unterrichtsausfälle bis zu den Sommerferien
Auffahrtswochenende Donnerstag, 21. Mai – Sonntag, 24. Mai 2020
inklusive Brückentag

Pfingstmontag Montag, 01. Juni 2020 (Eidgenössischer Feiertag)

Fronleichnamswochenende Donnerstag, 11. Juni – Sonntag, 14. Juni 2020
inklusive Brückentag

Beginn Sommerferien Freitag, 03. Juli 2020
Unterrichtsschluss ist um 11.45 Uhr

 

Besuch der Aargauischen Berufsschau

Ein weiterer Schritt zur Wunschlehre
Oberstufe
Am vergangenen Mittwoch besuchten die Schülerinnen und Schüler der OS Dulliken die Aargauischen Berufsschau in Wettingen.

Am vergangenen Donnerstag sind die Lernenden des 1. und 2. Kurses gemeinsam nach Wettingen zum Tägerhard-Gelände gereist. Um 09:15 fanden sich die Jugendlichen auf dem weitläufigen Areal der Berufsschau ein, um ihre Lieblingsberufe genauer kennen zu lernen, aber auch um neue und unbekannte Ausbildungen in Erfahrung zu bringen. An über 70 Ständen konnten 160 Berufe angeschaut und erlebt werden.

 

Während die älteren Schülerinnen und Schüler auf eigene Faust ihren Erkundungsaufträgen nachgingen, hatten die jüngeren einen Sternenlauf zu absolvieren. Das heisst, dass sie nach der Besichtigung eines Standes zu ihren Lehrpersonen zurückkehren mussten und dort berichteten, was sie in Erfahrung gebracht hatten.

 

Neben vielen Informationen und Ausstellungsstücken, konnten die Jugendlichen auch an zahlreichen Ständen selbst Hand anlegen und Schrauben, biegen, sägen, schleifen, mikroskopieren, mauern, schaufeln, Baggerfahren, Reagenzien Mischen und vieles mehr.

 

Neben den unzähligen Berufen staunten die Teenager auch über die Masse an Besuchern. Mit Gleichaltrigen wurden schnell Kontakte geknüpft und Gespräche geführt.

 

Nach der Mittagsverpflegung traten die Klassen um 13:30 Uhr die Rückkehr nach Dulliken an. Von den vielen Eindrücken etwas erschöpft, aber voller neuem Wissen und Erfahrungen trafen die Jugendlichen um 15:00 Uhr am Bahnhof Dulliken ein.

 

Ein gelungener Anlass, welcher für die Jugendlichen ein wichtiger Stein in ihrem Berufswahl-Mosaik darstellen wird.

 

Von HW zu WAH - ein Schulfach wandelt sich

Oberstufe
Mit dem Lehrplan 21 wird das Fach Hauswirtschaft zum Fachbereich Wirtschaft – Arbeit – Haushalt (WAH).

Mit dem Lehrplan 21 wird das Fach Hauswirtschaft zum Fachbereich Wirtschaft – Arbeit – Haushalt (WAH). Das Zusammenspiel von Wirtschaft, Arbeit und Haushalt ist ein Ansatz, der sicherlich den heutigen gesellschaftlichen Ansprüchen an die Lernenden gerecht wird.

In der Auseinandersetzung mit Situationen der alltäglichen Lebensführung sollen Schülerinnen und Schüler sowohl individuelle Handlungsspielräume als auch Möglichkeiten der gesellschaftlichen Mitverantwortung erkennen.

 

Ab Schuljahr 2019/20 werden die 8. Klassen, im Jahr darauf die 9. Klassen nach dem Lehrplan 21 unterrichtet.

 

Mit folgenden Kompetenzbereichen werden sich die Schülerinnen und Schüler im WAH-Unterricht auseinandersetzen:

 

- Produktions- und Arbeitswelten erkunden

- Märkte und Handel verstehen - über Geld nachdenken

- Konsum gestalten

- Ernährung und Gesundheit – Zusammenhänge verstehen und reflektiert handeln

- Haushalt und Zusammenleben gestalten

 

In der 8. Klasse werden weiterhin die Nahrungsauswahl und -zubereitung, die Esskultur sowie die Arbeitsorganisation im Zentrum des Unterrichtes stehen. Grundlage dazu wird das Lehrmittel „Tiptopf“ bleiben. In der 9. Klasse werden vermehrt Themen aus der Wirtschaft bearbeitet.

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