Kulinarische Leckerbissen

Pfademorgen an der Primarschule
Primarschule
Am 3. November 2016 führte die Primarschule Dulliken einen Pfadmorgen durch. Der Name "Pfade" steht für ein Lehrmittel mit dem die Schule gezielt ein gesundes Schulklima entwickelt. Die altersübergreifenden Grundgedanken des PFADE-Programms lassen sich sowohl im Klassenkontext als auch auf der Ebene der ganzen Schule einsetzen und eignen sich somit für die Entwicklung einer gesunden Schulkultur.

An diesem Pfademorgen bereiteten die Schülerinnen und Schüler Spezialitäten aus verschiedenen Ländern zu. Die Sechstklässler hatten eine besondere Aufgabe. Sie übernahmen die Führung einer gemischten Gruppe mit Kindern aus dem Kindergarten bis zur 6. Klasse. Im Voraus hatten sie fleissig Rezepte gesammelt und gekocht. Nun waren sie bereit, mit ihrer Gruppe eine Spezialität aus einem anderen Land zuzubereiten.

Zwei Sechstklässler berichten, wie sie diesen speziellen Morgen erlebt haben: 

Blendi Morina, 6b

Am Donnerstag, den 3. 11. 2016 um 7.15 Uhr ging ich zur Schule. Glücklicherweise war an diesem Tag Pfademorgen. Voller Elan lief ich den Schulweg hinauf. Es war nicht das beste Wetter. Als ich in der Schule ankam und es läutete, ging ich schnell hinein. Meine Klassenkameraden waren ebenfalls so gespannt wie ich. Nachdem wir die Hausaufgaben abgegeben und besprochen hatten, gingen wir direkt ins Alte Schulhaus. Dort trafen wir uns immer am Anfang eines Pfademorgens.

Diesmal war ich der Chef meiner Gruppe. Ich wartete bis alle meiner Gruppe zu mir gekommen waren. Frau Meyer war die Lehrerin, welche mir hoffentlich etwas helfen würde. Wir hatten zwei Neuankömmlinge aus dem kleinen Kindergarten. Es waren zwei Mädchen. Eines war schüchtern, das andere eher nicht. Später betrat Herr Müller, der Schulleiter die Turnhalle und richtet ein paar bedeutende Worte an uns. Danach gingen wir auf die zugeteilten Schulzimmer.

Als wir unser Zimmer erreicht hatten, setzten wir uns alle an einem Tisch und stellten uns gegenseitig vor. Es war interessant, denn in meiner Gruppe hatten wir viele Kinder aus verschiedenen Ländern. Ich zeigte nun den Kindern alle Zutaten für unsere Spezialität aus Bosnien „Cupavci“, die wir backen wollten.

Wir fingen an. Ich versuchte die Arbeiten gerecht aufzuteilen. Der erste Schritt war, drei Eier aufzuschlagen. Das Eiweiss und das Eigelb mussten getrennt werden. Das dritte Ei hat ein

 Viertklässler aufgeschlagen, aber es viel auf den Tisch. Daraufhin nahm ich es mit meinen gewaschenen Händen und legte es zu den anderen Eigelben. Nun musste das Eiweiss gemixt werden. Ich fragte die Kinder wer mixen wollte. Alle heilten die Hand hoch. Ich liess zuerst die Kleineren mixen. Die restlichen Zutaten mussten wir nun in die Schüssel mit dem Eigelb schütten. Bei der Prise Salz hat ein kleines Mädchen viel zu viel hineingeschüttet. Daraufhin musste saubermachen. Nun konnten wir noch das Eiweiss dazugeben und nochmals alles gut vermischen.

Meine Mutter kam auf einen kurzen Besuch herein, sie hatte mir versprochen, vorbeizukommen. Sie schaute zu. Wir legten die Masse nun auf einem Backpapier aus. Ab in den Ofen damit! Das war die perfekte Gelegenheit, um den kleineren Kindern Arbeitsblätter zum Zeichnen zu geben. Ein Sechstklässler durfte das Rezept aufschreiben. In der Zwischenzeit machte ich mit zwei Kindern die Schokoladensauce. Wir hatten grossen Spass daran. Als alles bereit war, auch der unfertige Kuchen, gingen wir in die Pause. Eine Fünftklässlerin passte auf die Kindergärtner auf und der Rest teilte sich auf.

Nach der Pause waren zum Glück alle zurück. Wir kamen zum letzten Schritt. Die Stücke, die wir geschnitten hatten, tunkten wir in der Schokoladensauce. Die Kokosraspeln streuselten wir über die Kuchenstücke. Fertig waren wir.

Gleich darauf stürmten die anderen Gruppen zu den Tischen, wo die Esswaren bereitlagen. Alle setzten sich auf die grosse Treppe in der Pausenhalle. Jede Gruppe stellte seine Spezialität vor, wir natürlich auch. Später durfte jede Gruppe von Tisch zu Tisch gehen, und die Esswaren probieren. Ich ging zu meinem kleinen Bruder Nadim und fragte ihn, obe es ihm auch Spass gemacht habe. Mit vollem Mund antwortete er: „Ja.“ Ein wundervoller Tag neigte sich dem Ende zu. Die Kindergärtner begleitete ich zum Alten Schulhaus zurück. Ich spazierte mit Nadim nach Hause. Er erzählte mir was er erlebte hatte. Er schloss seinen Bericht mit dem Satz: „Das war super!“

 

Giulia Cipolletta, 6b

Am 3. November war Pfademorgen. Wir aus der 6. Klasse mussten den Pfademorgen leiten. Wir hielten uns im Schulhaus Langmatt, Kleinfeld oder im Alten Schulhaus auf. Um 8:30 Uhr waren wir alle in der Mehrzweckhalle versammelt. Vom Kindergärtner bis zum Fünftklässler waren alle gekommen. Die Kinder aus den 6. Klassen waren ein bisschen früher als die anderen in der Turnhalle. Sie hielten ein Schild in der Hand, welches die Gruppe anzeigte.

Ich musste alle Kinder einsammeln. Meine Gruppe hatte den Namen „Bär“. Als ich alle Kinder hatte, die in meiner Gruppe waren, habe ich den Kindern Namensschilder an den Pullover geklebt. Der Schulleiter hat dann eine kurze Begrüssung gemacht.

Ich ging mit meiner Gruppe ins Kleinfeldschulhaus. Da setzten wir uns in einen Kreis, und ich erklärte, was wir machen. „Wir werden kochen“, sagte ich begeistert. Die Kinder freuten sich. Ich fing an, die Kinder in Gruppen einzuteilen. Einige konnten Zwiebeln schälen, ein paar durften Eier aufschlagen, und so weiter. Als wir dann alle etwas zu arbeiten hatten, machte es uns allen grossen Spass.

Plötzlich kam etwas hinter meinen Rücken und umklammerte mich fest. Dann sagte es: „Ich habe dich ganz fest gerne!“ Ich drehte mich erschrocken um und dann musste ich lachen. Es war ein Kindergartenmädchen, das mich umarmt hatte. Ich sagte zu ihr: „Ich habe dich auch gerne.“ Fröhlich ging sie wieder kochen. Wir haben Polpette gekocht.

Albion und ich haben den Tisch draussen für das Buffet verziert. Es ist übrigens sehr schön geworden.

Als alle Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle waren, da stellten wir unsere Rezepte vor. Fast alle fanden es fein. Am Schluss musste ich die Kindergartenkinder in die Mehrzweckhalle bringen. Da erwarteten die Eltern ihre Kinder bereits. Alle Kinder haben sich von mir verabschiedet und gingen nach Hause. Auch ich ging am Schluss der Veranstaltung müde und erschöpft nach Hause.

Die Gruppen versammeln sich in der Mehrzweckhalle
Wer schlägt das Ei auf?
Micate, die Teigbällchen werden frittiert
Das Buffet ist bereit!
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