Homeschooling

So erleben die Schülerinnen und Schüler des Langmattschulhauses Homeschooling
Primarschule
Seit dem 16. März sind nun die Schulen gemäss bundesrätlichem Beschluss geschlossen. Eine schwierige Situation für alle Beteiligten. Die Kinder, Eltern und die Lehrpersonen sind stark gefordert. Die Schülerinnen und Schüler des Langmattschulhauses haben beschrieben und gezeichnet, wie sie diese neue Situation meistern.

Heimschulung

Ich habe mich zuerst gefreut, dass wir keine Schule mehr haben. Aber eigentlich vermisse ich die Schule sehr und wenn ich nichts mehr zu tun habe ist mir langweilig.

Mir gefällt es, dass man für die Schule viel zu Hause machen muss. Ich teile mir die Aufgaben ein und schaffe das schon. Abwechslung ist mir wichtig. Supertoll finde ich, dass wir uns über Videokonferenz sehen können. Für mich ist es zu Hause schwierig, wenn ich etwas gestalten muss. Einfacher ist es, wenn ich am Französisch, Englisch oder Deutsch arbeiten kann. NMG macht mir grossen Spass, weil mir das Thema «Blumen» gefällt.

Die Pet-Tiere, die wir fürs Werken machen müssen finde ich auch cool.

Ich freue mich wieder, wenn die Schule anfängt. Hoffentlich ist die blöde Corona-Pandemie bald vorbei. 

Alessia, 5b

 

Der blödeste Unterricht zu Hause 

Die Schule zu Hause, wie mir gesagt worden war, konnte ich mir nicht vorstellen. Den ganzen Tag nur an den Hausaufgaben büffeln und Freizeit haben fand ich doof. Das Schlimmste aber war, dass ich die nächste Zeit meine Freundinnen nicht mehr sehen konnte und keinen Schwimmuntericht habe. Freuen konnte ich mich also nicht, bei all den schlimmen Sachen. Reagieren konnte ich nicht freundlich, weil wer so etwas zum ersten Mal erlebt, würde es am liebsten verschwinden lassen. Dazu kam auch noch, dass meine Großeltern alle über 65 waren und ich mir deshalb große Sorgen machen musste. Angst musste ich also haben.

Die Heimschulung funktionierte so, dass wir jeden Morgen mindestens 2 Stunden am Tag arbeiten mussten. Wenn wir dann fertig waren mussten wir in die Schule laufen, die fertigen Hausaufgaben in ein eigenes Fächchen legen und die korrigierten Hausaufgaben mitnehmen und wieder nach Hause laufen. Die Aufgaben konnten wir nur aus dem eigenen Fach holen. Es gefiel mir nicht so zu lernen, denn ich liebe die Schule sehr. Am meisten aber fehlen mir meine Freundinnen. Schwieriger ist es zu lernen, weil mich mein jüngerer Bruder und unser Hund die ganze Zeit nerven. Einfacher ist es aber, wenn ich mit meinen Freundinnen ein Meeting machen kann über das Tablet, wenn ich meine Familie geniessen kann, wenn ich mit unserem Hund knuddeln kann oder wenn ich so viel lesen kann wie ich will.

Freuen würde ich mich auf jeden Fall, wenn ich wieder zur Schule gehen kann. 1. weil ich meine Freundinnen wieder sehen kann 2. Weil ich die Schule soooo gerne habe 3. weil ich dann nicht mehr zu Hause lernen muss.

Jill, 5b

 

Bericht über Homeschooling

Ich finde das alles ein wenig komisch, dass wir von zuhause aus sozusagen Schule machen.Mir gefällt es persönlich nicht so gut auf diese Weise zu arbeiten! Ich bin es mir nicht gewohnt.Die Schule fehlt mir schon ein bisschen. Sie gibt mir einen gewissen Rhythmus vor. Jetzt verschieben sich die Zeiten, z.B. für schlafen gehen oder essen... Besonders fehlt mir meine Klasse.

Trotz allem habe ich aber gemerkt, dass ich mich beim arbeiten von zuhause aus manchmal sogar besser konzentrieren kann als in der Schule wo ich manchmal von den Kollegen abgelenkt werde. Tagsüber arbeiten meine Eltern und ich bin grösstenteils nur mit meiner älteren Schwester im Homeschooling. Deswegen ist es sehr ruhig.

Das Soziale mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Schule fehlt mir aber. Dort hat man mit ihnen den direkteren und persönlichen Kontakt. Reden und Spass haben miteinander bedeutet mir viel.

Als ich erfahren habe, dass das Corona-Virus in Italien ausgebrochen war, hatte ich sehr Angst. In Norditalien haben wir nämlich viele Verwandte die dort wohnen. Deshalb machte ich mir ein wenig Sorgen um sie.

Ich freue mich bald wieder in die Schule gehen zu dürfe. Gleichzeitig hoffe ich auch, dass die Restaurants, die Kleiderläden, die Kinos und viele andere Orte wieder öffnen dürfen. Grössere Veranstaltungen glaube ich, werden dieses Jahr nicht durchgeführt. Aber damit kann ich leben.

Sofia, 6b

 

 

Nisa, 6b
Nergis, 5b
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