Gartengeschichten

Seit den Frühlingsferien beschäftigen sich die 3. und 4. Klassen mit ihren Lehrpersonen des Schulhauses Kleinfeld mit dem Thema Garten und Boden.
Primarschule

In der Natur gibt es laufend eine Menge zu entdecken, beobachten, untersuchen und bestaunen. 

Die Kinder und Lehrpersonen des Schulhauses Kleinfeld haben einen eigenen Schulgarten mit verschiedenen Hochbeeten, Töpfen und Harassen angelegt. So erfahren wir, dass eine regelmässige und sorgfältige Pflege wichtig ist, damit die Pflanzen wachsen und gedeihen können. Überdies lernen wir viele interessante Dinge über den Aufbau des Bodens, insbesondere über die darin lebenden Organismen, kennen. Darüber hinaus regt uns der Reichtum der Natur zum Verweilen und Träumen an. Dabei entwickeln sich fantasievolle, abenteuerliche oder lustige selbst erfundene Geschichten.

Hier nun ein kleiner Einblick in entstandene Berichte, Beobachtungen und Geschichten:

Unser Schulgarten

Hinter dem Schulhaus Kleinfeld gibt es einen Schulgarten. Der Schulgarten besteht aus verschiedenen Hochbeeten.

Wir waren am Mittwoch, den 9. 5. im Schulgarten. Wir haben Gurken, Kartoffeln, Zucchetti, Kohlrabi, Salat und Gewürze gepflanzt. Gesät haben wir Radieschen.

Besonders gut gefallen hat mir das Radieschen säen. Annika, 4a

Unser Garten

Hinter dem Kleinfeldschulhaus haben wir einen Schulgarten. Wir haben sechs Hochbeete, ein paar Töpfe, Jutesäcke und Holzkisten.

Am letzten Mittwoch, dem 9.5. haben wir die Hochbeete und die Töpfe bepflanzt. Wir haben Gurken, Kartoffeln, Zucchetti, Kohlrabi und Salat gepflanzt. Wir haben nicht nur gepflanzt, sondern auch Radieschen gesät.

Zusammen mit Valentin habe ich eine Zucchetti gepflanzt. Wir haben einen sehr grossen Topf genommen, weil die Zucchetti sehr viel Platz braucht.

Ich finde es toll, dass wir einen Schulgarten haben. Es gefällt mir, wenn die Schule draussen stattfindet. Florian, 4a

Experiment «Bohnensäckli»

In meinem Säckli hat es Wasser, Erde und eine Bohne.

Vermutung: Ich denke, dass sie verfaulen wird, weil ich zu viel Wasser herein getan habe.

Wir starten das Experiment am 3. Mai. Heute ist der 14. Mai.

Meine Bohne hat sich nicht entwickelt. Meine Bohne sieht immer noch gleich aus. Ich müsste noch ein bisschen Luft rein lassen. Ich habe zu viel Wasser in das Säckli gefüllt. Meine Bohne hat sich nicht entwickelt, weil ich zu viel Wasser gegeben habe. Sie ist verfault. Elif, 4a

Experiment «Bohnensäckli»

In meinem Säckli hat es Erde, eine Bohne und ein wenig Wasser. Ich denke, dass es austrocknet, weil ich zu wenig Wasser gegeben habe.

Wir starten das Experiment am 3. Mai. Heute ist der 14. Mai.

Meine Bohne hat sich nicht entwickelt. Wenn ich die Erde anfasse, dann ist sie irgendwie harter als vorher. Meine Bohne sieht immer noch gleich aus. Meine Bohne hat sich nicht entwickelt, weil ich zu wenig Wasser gegeben habe. Albiona, 4a

Selbst erfundene Geschichten:

Der verzauberte Baum

Heute wollten mein Freund und ich im Baumhaus meiner Tante spielen. In ihrem Garten gibt es viel Gemüse, schöne Blumen und einen Apfelbaum.

Zu Beginn waren wir im Garten und gossen das Gemüse. Kurz darauf gingen wir zum Apfelbaum, um Äpfel zu pflücken. Später genossen wir einen Apfel. Danach musste ich auf einem Beet mit dem Rechen das Laub zusammenrechen. Völlig unerwartet kamen einige Steine zum Vorschein. Ich ging näher heran und fasste einen Stein an. Am Apfelbaum ging eine Tür auf. Ich ging herein und sah drinnen ein Süssigkeitenland. Ich war so begeistert: Essbare Regenschirme, Blumen und alles Mögliche! Ich war total glücklich! Ich ass soviel ich nur konnte. Mein Bauch tat weh. Auf einmal kam ein Gummibärchen zu mir und sagte: »Hallo, kleines Fräulein! Was machst du denn da?» Ich war sprachlos! Was es alles gibt! Bald darauf fing es an zu regnen. Ich rannte zur nächsten Tür und war in Sicherheit. Zum Glück hörte es hier auf zu regnen. Ich ging zurück zu meiner Tante. Sie sagte: «Ich habe mir grosse Sorgen gemacht.»

Das Erlebnis im Süssigkeitenland behielt ich für mich. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Gummibärchen mich ansprechen kann, aber es war ein schöner Moment. Mit einem Lächeln im Gesicht ging ich schlafen und träumte vom Süssigkeitenland. Valmira, 3b

Eine Entdeckung in meinem Garten

Heute wollen mein Freund und ich in unser Baumhaus gehen. Im Baumhaus hat es einen Fernseher und einen Tisch, auf dem ein Radio steht.

Zu Beginn sind mein Freund und ich in unserem Baumhaus. Kurz darauf sieht mein Freund eine Spinne, die ein Spinnennetz macht. Etwas später legt die Spinne Eier. Mein Freund und ich finden das gruselig. Plötzlich sieht mein Freund, dass neben einer Vogelscheuche, die unten im Garten steht, eine Mausefalle aufgestellt ist. Ein Igel geht gerade zu dieser Mausefalle. Schnell klettern wir die Leiter des Baumhauses hinunter und nehmen den Igel auf den Arm. Zum Glück haben ich und mein Freund den Igel retten können. Jetzt gehen wir ins Baumhaus zurück.

Zuletzt haben ich, mein Freund und der Igel ein bisschen Musik gehört. Selman, 3a

Ich & mein Vogel

Eines Tages sass ich zu Hause. Ich wollte mir ein Haustier kaufen.

An einem Tag sass ich am Küchentisch. Mir war so langweilig. Meine Mutter sagte: «Spiel doch draussen!» Ich sagte: «Nein!» Nach einer Weile kam mein Vater nach Hause und sagte: »Ich habe für dich eine Überraschung.» Ich freute mich. Mein Vater hatte ein komisches rundes Ding in der Hand. Er stellte es auf den Tisch. Er zog das Tuch weg. Es war ein Vogel im Käfig. Mein Vater hatte mir einen Schlüssel in die Hand gegeben. Ich machte den Käfig auf. Der Vogel sprang auf mich zu. Ich gab ihm den Namen Kiwi. Kiwi und ich spielten jeden Tag zusammen. Ich war mit Kiwi auf der Rutschbahn und im Sandkasten. Eines Tages ist Kiwi plötzlich verschwunden. Ich suchte Kiwi. Auf einmal sah ich eine Spur. Es sah aus wie eine Vogelspur. Ich folgte dieser Spur. Sie führte zu einem Zelt. Das Zelt stand im Garten. Der Garten sah gross aus. Es hatte einen Gartenschuppen, Gemüsebeete, Pflanzen und ein grosser Pool. Ich rannte zum Zelt. Ich ging ins Zelt hinein. Ich sah Kiwi mit einer Schnecke. Ich war fröhlich wie noch nie. Ich nahm Kiwi und umarmte ihn. Ich spielte jetzt jeden Tag mit Kiwi. 

Ich bin froh, dass ich Kiwi gefunden habe. Jasmine, 3a

Mr. Spinnel und der kunterbunte Garten

Nach einem anstrengenden Tag geht Mr. Spinnel in seinen kunterbunten Garten. In diesem gibt es kunterbunte Blumen, kunterbunte Bäume, kunterbunte Kräuter, kunterbunte Pflanzen, eine Wassersäule, die selbstverständlich ebenfalls kunterbunt ist, einen Schuppen, der ganz neu ist und natürlich auch ganz farbig. Ausserdem hat es noch ein Baumhaus, das sowas von kunterbunt ist. Einfach alles in Mr. Spinnels Garten ist kunterbunt.

An diesem kunterbunten, sonnigen Tag ist Mr. Spinnel in seinen kunterbunten Garten, denn Mr. Spinnel pflanzt jeden Tag eine neue, kunterbunte Blume oder Pflanze ein. Er sortiert sie wie immer nach Farben. Zuerst kommt gelb, dann orange, dann rot, dann violett, dann blau, dann noch grün und so weiter. Er hat sogar eine kunterbunte Uhr aus kunterbunten Blumen in seinen kunterbunten Garten eingepflanzt. Als er nun gerade eine Kletterpflanze mit seiner kunterbunten Hacke und seinem kunterbunten Spaten einsetzen will, kommt eine kleine, dicke Maus aus dem kunterbunten Baumhaus angerannt. Mr. Spinnel redet eine Weile mit der Maus, weil Mr. Spinnel nämlich mit Tieren sprechen kann. Eigentlich ist die Maus ganz okay, aber sie stinkt grauenhaft, fürchterlich! Voller Wut schreit Mr. Spinnel die Maus an, weil seine kunterbunten Pflanzen und Blumen wegen dem Gestank verwelken. Traurig spaziert die Maus davon. Mr. Spinnel hat Mitleid mit der Maus und ruft sie zu sich zurück. Er entschuldigt sich bei ihr und sagt: «Nimmst du bitte eine Dusche, weil meine kunterbunten Pflanzen sonst verwelken?» Glücklicherweise versteht die Maus das sehr gut und duscht sechs Stunden lang in Mr. Spinnels kunterbunten Gartendusche.

Zum Schluss werden die beiden beste Freunde und pflanzen von nun an zusammen die kunterbuntesten Pflanzen im kunterbuntesten Garten der Welt ein. Fabian, 3b

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