Medienbildung

 

Ausgangslage
Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) prägt in unserer Gesellschaft einen immer grösseren Teil der Arbeits- und Lebenswelt. Diese Entwicklung macht auch vor der Schule nicht Halt. Lehrpersonen, Schulen und Schulbehörden sind gefordert, sich mit dem Thema ICT und Schule auseinanderzusetzen. Im Jahre 1992 wurde im Kanton Solothurn erstmals ein Informatiklehrplan für die Volksschule eingeführt. In den folgenden Jahren entwickelte sich im Kanton Solothurn die Nutzung von ICT in den Schulen sehr unterschiedlich. Mangels kantonaler Koordination wurden in vielen Gemeinden die gleichen Probleme mehrfach gelöst. 
Mit dem Ziel einer besseren kantonalen Koordination machte der Kanton Solothurn im Jahr 2002 eine Projekteingabe im Rahmen der nationalen Bildungsinitiative PPP-SiN («Public Private Partnerschaft – Schule im Netz») zur Schaffung eines kantonalen ICT-Kompetenzzentrums. Mit einer Bundesmitfinanzierung für drei Jahre startete darauf hin am 1. April 2004 das ICT-Kompetenzzentrum TOP an der damaligen Pädagogischen Hochschule Solothurn, heutiger Fachhochschule Nordwestschweiz. Mit der Namensgebung des ICT-Kompetenzzentrums TOP wurden die drei Eckpfeiler definiert: T für Technik, O für Organisation, P für Pädagogik.

Als eines der wichtigsten Projektziele wurde die Ausarbeitung eines stufenübergreifenden ICT-Entwicklungskonzepts für Kindergarten, Primarstufe, Sek I und Sek II definiert. Es unterstützt Schulleitungen, ICT-Verantwortliche, Lehrpersonen und Schulbehörden als Hilfestellung und dient als Richtlinie bei der Planung, Nutzung und dem Betrieb von ICT in der Schule.

Anfang 2007 wurde das stufenübergreifende ICT-Entwicklungskonzept in Absprache mit dem DBK und dem AVK ein weiteres Mal überarbeitet. Dabei wurde insbesondere eine Entlastung der Stufe KGU vorgenommen.

 

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