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Spielsucht

Projekttag Spielsucht / Online-Spielsucht

Externe Experten an der Oberstufe
Oberstufe
Im Auftrag des Amts für Soziale Sicherheit des Kantons Solothurn führt die medienakademie ein Pilotprojekt zur Spielsuchtprävention mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe an verschiedenen Schulen durch. Die Oberstufe Dulliken hat sich mit den Schülern der 9. Klassen zur Teilnahme am Projekt angemeldet. Die medienakademie ist ein Bildungsangebot für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Im Auftrag des Amts für Soziale Sicherheit des Kantons Solothurn führt die medienakademie ein Pilotprojekt zur Spielsuchtprävention mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe an verschiedenen Schulen durch. Die Oberstufe Dulliken hat sich mit den Schülern der 9. Klassen zur Teilnahme am Projekt angemeldet. Die medienakademie ist ein Bildungsangebot für Eltern, Kinder und Jugendliche.

Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen zeigt, wie neue Medien verantwortungsvoll genutzt werden können und begleitet Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung.
Am 20. September 2011 stand bei den Schülern der 9. Klassen der Oberstufe Dulliken ein aussergewöhnlicher Tag auf dem Programm. Als Teil der Projektwoche an der Oberstufe erwartete die Jungs ein Tag zum Thema Spiele & Glückspiel. Die Schüler rechneten dann auch nach dem ersten Filmausschnitt eines «Online-Ballergames» mit einem unterhaltsamen und «spiele-geladenen» Tag. Leider mussten diese Erwartungen enttäuscht werden, war doch das zentrale Anliegen des Workshops die (Online-) Spielsucht-Prävention. Anhand einiger Schüleraussagen dieses Tages möchten wir Sie als Leser/Leserin an unserem Workshop teilhaben lassen:

«Man kann eigentlich nach allem süchtig werden…»
Erkenntnis eines Jugendlichen zur Frage, welche Süchte/Abhängigkeiten sie kennen. In einer Gruppenarbeit haben die Schüler die zwischen stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Süchten unterscheiden gelernt, haben herausgearbeitet, wie man eine Abhängigkeit erkennt und welche Folgen auftreten können. Und tatsächlich, man kann nach nahezu allem abhängig werden - egal, ob es sich um Stoffe handelt, die man seinem Körper zuführt, oder um Verhalten, das man zeigt, um sich besser zu fühlen.

«Es hat mich gestört, dass es oft sehr laut war.»
In der Tat! Die 26 Jungs haben uns Coaches einiges an Geduld und Nerven abverlangt. Trotz des lautstarken Stühlerückens, des ewigen Schwatzens und der schwierigen akustischen Situation in der Pausenhalle haben die Schüler während ihrer konzentrierten Arbeitsphasen gute Beiträge geliefert, ganze Arbeit geleistet und sich mit dem Thema auseinander gesetzt.

«Die Filmausschnitte waren supercool!»
Filme sind magisch. Leider lässt sich nicht die gesamte Präventionsarbeit nur übers Filmschauen erledigen, dies ist eine bedauerliche Tatsache. Wir sind es gewohnt, dass die Schüler den Abbruch des Films nach einem kurzen Ausschnitt nicht immer mit Fassung tragen…

«Die Gruppenarbeiten haben mir gefallen.»
Aufgrund der Gruppengrösse und der schwierigen akustischen Situation in der Pausenhalle haben wir die Schüler für die Gruppenarbeiten auf zwei Klassenzimmer verteilt. Dort mussten in Gruppen mit klingenden Namen wie «PacMan», «Tetris» (kommt Ihnen das bekannt vor?), «Order&Chaos», etc. Aufgaben wie «Stress-Puzzle», «Stimmen aus dem Umfeld» und «Süchte und Abhängigkeiten» gelöst und anschliessend diskutiert werden. Vielen Schülern haben diese Gruppenarbeiten gut gefallen. Wir waren mit den Resultaten zufrieden und teilweise wurden wir sogar mit sehr kreativen oder besonders guten Lösungen überrascht!

«Ich war schon mal im Casino!»
Uns erstaunt immer wieder, wie viele Jugendliche unter 18 Jahren bereits echte Casino-Erfahrungen gemacht haben. Während es in der Schweiz für Minderjährige nicht ganz einfach ist, Zutritt zu einem Grand Casino zu bekommen, scheint es im Ausland (insbesondere an Feriendestinationen oder auf Kreuzfahrten) ein Leichtes zu sein, sich an einen Spieltisch zu setzen oder einen Automaten mit Münzen zu füttern!

«Bist du auf Facebook?»
Aber ja doch, die medienakademie und auch die beiden Coaches sind auf Facebook ? Wir nutzen die Plattform zur Pflege unserer Kontakte und es kommt immer wieder vor, dass Jugendliche und Eltern sich bei Fragen, Problemen und Unsicherheiten rund um neue Medien über diese Plattform an uns wenden.
Die Aussage zeigt, dass sich die Jungs durchaus auch für das Thema soziale Netzwerke interessieren. Dieses Thema blieb für einmal jedoch den Girls vorbehalten. Die Schülerinnen der 9. Klassen haben an diesem Tag an einem Workshop zum Thema «Facebook, Internet & Co.» der Suchthilfe Ost teilgenommen.
Die medienakademie: Marie-Luise Fontana & Rolf Brunner

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