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Sind die Helden des Alltags

wirklich reif für die Insel?
Oberstufe
Dulliken Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gestalteten die Schulschlussfeier kreativ und mit viel Schwung

Von Clemens Ackermann. Die Schülerinnen und Schüler, die am Donnerstag in Dulliken ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen durften, erhielten für die Gestaltung ihrer Schulschlussfeier ein grosses Lob. Schulleiter Frank Müller meinte, er habe gespürt, dass sie sich auf diesen Abschluss freuten, und dass sie daraus etwas Besonderes machen wollten. Das sei ihnen gelungen.

Reichhaltige Abschlussfeier

In der Tat war sorgfältig ein vielfältiges Programm vorbereitet, damit die Eltern, die eingeladenen Verwandten, die Lehrerinnen und Lehrer und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler einen starken Schlusspunkt der obligatorischen Schulzeit erleben konnten.

Im Programm standen nicht nur die traditionellen Punkte wie die offiziellen Reden des Schulleiters Frank Müller und des Präsidenten der Fachkommission Bildung Martin wyss sowie die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Die Schülerinnen und Schüler blickten mit vielen Bildern zurück auf Höhepunkte ihrer dreijährigen Schulzeit an der Oberstufe Dulliken. Sie zeigten in einem Sketch, wie es an einer Notenkonferenz wohl zugegangen sein könnte. Sie boten musikalische Einlagen, und sie luden schliesslich alle zu einem heissen Fest rund um das Schulhaus Neumatt.

Die Helden des Alltags ...

Die Feier stand unter der Überschrift "Die Helden des Alltags sind reif für die Insel". Martin Wyss zeigte Verständnis für das Motto. Elf Jahre Schulzeit – den Kindergarten eingerechnet — seien eine lange Zeit. "War die Schule so anstrengend, dass ihr das Gefühl habt, reif für die Insel zu sein?", frage er. Er meldete aber auch seine Zweifel an: "Wollt ihr wirklich auf eine einsame Insel - ohne Computer, ohne Tablet, ohne Smartphone?".

Für Martin Wyss machten die Schülerinnen und Schüler nicht einen Abgang auf die Insel, sondern nur einen Abgang von der Schule Dulliken und gleichzeitig einen Schritt in einen weiteren Lebensabschnitt. An der Schule hätten sie das nötige Rüstzeug erhalten, die Zukunft zu bestehen, aber es liege nun an jedem einzelnen, sein weiteres Leben in die Hand zu nehmen. 

... sind reif für die Insel

Auch Schulleiter Frank Müller nahm in seiner Ansprache Bezug auf das Motto der Feier. Alle Helden hätten eines gemeinsam, stellte er fest. Sie hätten ein Ziel, und das verfolgten sie, koste es, was es wolle. Solches Heldentum habe er bei einigen der Schülerinnen und Schüer in den letzten Jahren beobachten können. Müller nannte das Beispiel eines Schülers, der alles daran setzte, von der Sek B in die Sek E aufzusteigen. Er habe das geschafft, und habe auch in der Sek E weiter ganzen Einsatz geleistet. Er habe sein Ziel erreicht und könne die obligatorische Schulzeit mit einem guten Zeugnis der Sek E abschliessen. Dieser Schüler sei zwar nicht ein heroischer Held, von dem die ganze Welt erzähle, aber er sei für ihn ein Held des Alltags.

Der Schuleiter zeigte sich überzeugt, dass alle ihre künftigen Ausbildungswege mit Elan und Schwung bestreiten. Die Schule sei schliesslich etwas, das jeder machen müsse. Nun aber hätten die Schülerinnen und Schüler elber entschieden, welchen Weg sie für die Zukunft einschlagen werden. "Ihr macht das, worauf ihr euch freut, weil ihr es selbst gewählt habt", meinte Frank Müller, "Und das gibt Energie und Schwung. Wenn man etwas gerne macht, wird man auch nicht so schnell müde, und man ist auch nicht so rasch reif für die Insel."

 

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