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Projektwoche der 2.OSD

Berufswahlwoche
Oberstufe
Auch dieses Jahr fand in der Projektwoche der 2. OSD eine Berufswahlwoche statt, während der die Schüler und Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufe erhielten und die Möglichkeit hatten, sich mit Berufsleuten und Lernenden zu unterhalten.

Am Montag besuchten Coop, Scintilla (Bosch) und Herr Zimmerli, ein Berufsschullehrer für Metallbauberufe sowie Nikola, einer seiner Lernenden, unsere Schule, stellten den Schülern und Schülerinnen alle Berufe vor, die man in ihren Betrieben erlernen kann und gaben viele wertvolle Tipps für die Lehrstellensuche. Ausserdem war Frau Mom anwesend - eine Imageberaterin, die den Schülern und Schülerinnen erzählte, worauf es beim Bewerbungsgespräch und in der Schnupperlehre ankommt.

BetriebsbesichtigungAm Dienstag besuchten die Schüler und Schülerinnen - je nach Interesse - das Spital Aarau, das Briefzentrum der Post in Härkingen und das Hotel Mövenpick in Egerkingen, wurden durch diese Betriebe geführt und erhielten wiederum viele Tipps und Anregungen für die Lehrstellensuche. Am Nachmittag lernten sie, wie man mit dem Computer ein Deckblatt für ein Bewerbungsdossier schön gestalten kann. Ausserdem ging es darum, alles, was in den ersten zwei Tagen erlebt wurde, Revue passieren zu lassen und alle hatten den Auftrag, festzuhalten, was sie für sich aus diesen zwei Tagen mitgenommen haben.

Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 2b haben folgende Punkte unter dem Titel „Das merke ich mir“ festgehalten:
• Dass es Betriebe gibt, die im Internet nach mir suchen, damit sie ein besseres Bild von mir bekommen.
• Aufpassen, was man im Facebook postet. Sachen, die mir Schaden anrichten könnten, sperren.
• Dass man eine anständige E-Mail-Adresse hat, nicht so etwas wie party-girl@hotmail.com, sondern am besten einfach den Namen oder Vornamen.
• Das Foto, das ich in meinen Lebenslauf stelle, muss bis zur oder über der Brust sein und es sollte ein normales Passfoto sein (lächelnd, keine Posen). Am besten lässt man das Foto bei einem Fotografen machen.
• Immer acht geben, dass man sich selbst bleibt. Nicht verstellen.
• Lieber eine EBA Lehre, die 2 Jahre dauert, machen, als von der EFZ herunterfallen oder gar eine Lehre abbrechen.
• Beim Schnuppern sollte man immer freundlich und ehrlich sein und auf die Körperhaltung achten. Der Person, mit der man gerade redet, sollte man immer in die Augen schauen.
• Wenn man ein Vorstellungsgespräch hat, soll man so sein, wie man ist.
• Auftrittskompetenzen: anklopfen, warten bis man hineingerufen wird, höflich sein, gerade hinsetzen, deutlich sprechen, gut zuhören,...
• Ich höre zu, wenn jemand redet und falle dem Gegenüber nicht ins Wort.
• Ich schaue, dass ich beim Schnuppern gut und konzentriert arbeite, weil manchmal schauen sie, wie du beim Schnuppern warst und nicht nur auf das Zeugnis.
• Ich muss darauf achten, dass es in der Bewerbung keine Fehler hat (kontrollieren lassen).
• Man darf nicht viele negative Einträge haben im Zeugnis.

Valeria beim Schnuppern im BrändliEine Berufserkundung stand am Mittwoch auf dem Plan. Ganz selbständig hatte jeder Schüler, jede Schülerin im Vorfeld einen Betrieb gesucht, in dem er, sie während einem Tag typische Tätigkeiten des jeweiligen Berufes kennenlernen und teilweise praktisch ausprobieren durfte.

Lernende in der SchuleViel erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt wurde am Donnerstagmorgen, als 15 Lernende (fast alles ehemalige Schüler und Schülerinnen der OSD) von ihren Erfahrungen bei der Lehrstellensuche und in der Lehre berichteten. Auch davon haben sich unsere Schüler und Schülerinnen alles für sie Wichtige notiert.

Am Nachmittag war ein Besuch der BIM an der Reihe:
(Colin Thommen 2a) Am Donnerstagnachmittag des 20. Septembers gingen die Klasse 2a und 2b an die BIM in Olten.
Wir mussten uns um 13: 45 bei der Bushaltestelle „Stadthalle“ einfinden.

Ich rannte ins Gebäude, wo mich der Überblick über die Stände an den Autosalon in Genf erinnerte. Ich ging die Treppe hinunter und entdeckte beim ersten Stand ein komisches Sechseck aus 2,5 Meter hohem Gitter. Später fand ich heraus, dass man sich darin bewegen konnte (z. B. tanzen) und alles gefilmt und dann in Zeitlupe abgespielt wurde, was sehr lustig aussah. Dieser Turm gehörte zum Stand der Metallbauer, die uns am Montag besucht hatten.
Ich wusste nicht so recht, wo ich danach hin sollte, also schaute ich mich genauer um  und betrachtete alle Stände von Nahem.
Da ich mich sehr für die Chemie und Architektur interessiere, ging ich als Erstes zum Stand der Chemie und Physik und liess mich über den Beruf Chemielaborant/in aufklären. Der Mann, der mir diesen Beruf näher gebracht hatte, erklärte mir schlicht und einfach das Grundwissen über den Beruf Chemielaborant/in. 
Er erzählte mir, dass man einen guten Teamgeist brauche und dass man auch nie draußen arbeite.  Er lehrte mich sehr viel über diesen Beruf und ich passte gut auf und notierte mir, was ich noch nicht wusste. Nun ging ich zum Stand der Laboranten Fachrichtung Textil und auch der Mann dort erklärte mir die Voraussetzungen dieses Berufes, die ähnlich sind wie die bei den Chemielaboranten. Er sagte, dass sie zum Beispiel den Stoff abdichten, damit keine Flüssigkeit außer Säure mehr hindurch komme. Er gab mir ein Beispiel, indem er einen Tropfen Wasser auf das eine Stück Stoff tropfte, das es sofort aufnahm und einen Tropfen auf das andere, das es einfach nicht aufnehmen wollte.
Jetzt ging ich noch zum Stand des Stadtamtes. Da sah ich als Erstes ein aufschlussreiches Video über das KV und danach konnte ich noch Fragen stellen und ich bekam ein paar interessante Antworten, bei denen ich es natürlich nicht verpassen durfte, sie zu notieren.
Nun war es erst halb drei am Nachmittag, deshalb ging ich noch zu dem Hochbauzeichner, der mir erklärte, dass es zwei Arten von Hochbauzeichnern gibt: Diejenigen, die auf Architektur spezialisiert sind. Sie bauen die Häuser und richten sie ein (natürlich nur auf den Plänen) und die anderen planen Straßen oder Parks. Ich persönlich finde Hochbauzeichner Richtung Architektur interessanter.
Die Zeit war noch nicht um, also ging ich noch zum Stand des Hotelgewerbes, bei dem ich zuerst mit einer Frau redete und dann an einem Gewinnspiel teilnahm. Ausserdem ging ich noch zum Stand der Migros und machte auch hier wieder an einem Gewinnspiel mit und ich bekam eine Glace. Nun war die Zeit um und ich musste die Stadthalle verlassen und mich von den Lehrpersonen verabschieden.

Im SeilparkNach 4 Tagen Zuhören, Fragen stellen und ganz vielen neuen Eindrücken stand am Freitag die Bewegung und somit ein Ausflug in den Seilpark Balmberg im Vordergrund:
(Kevin Strub 2a) Wir besammelten uns am Freitag um 7:50 beim Tischtennistisch und warteten auf den Car, der 10 Minuten später eintraf. Die Fahrt war nicht sehr lange und ruhig, denn wir waren noch müde vom frühen Aufstehen. Als wir um 10 Uhr ankamen, waren die Schüler und Schülerinnen der Werkklasse bereits da. Wir bekamen kurz nach dem Ankommen die Kletterausrüstung bestehend aus einem Paar Handschuhen, 3 Karabinern und einem „Gstältli“. Danach erhielten wir von dem Angestellten des Seilparks eine Instruktion. Er hat zum Beispiel erklärt, wie und wo man die Karabiner einhacken muss.
Wir durften drei Stunden im Park herumklettern. Am Anfang musste man auf den gelben oder grünen Parcours. Danach gingen ein paar von uns auf den Blauen oder sogar auf den Roten, nur auf den Schwarzen durften wir nicht, weil noch niemand 16 Jahre alt ist. Bei der roten Bahn gab es ein 100 Meter langes Seil, wo man den Spezialkarabiner, der 2 Rollen hat, einhacken musste und so sicher am Seil die 100 Meter hinabsausen konnte.
Ausserdem gibt es im Seilpark drei Kletterbäume (Monkey-Bäume), an denen man etwa acht Meter hochklettern und sich dann gesichert herunterlassen kann. Es ist aber nur Frau Uldry und Marcel gelungen, bis ganz nach oben zu klettern.
Als es dann Zeit war zu essen, sind wir um 12:30 ans Feuer, das Nikola gemacht hatte. Voller Freude grillten wir Marshmallows und Würste.
Um 13:30 zogen wir dann weiter. Es war eine ziemlich mühselige Wanderung, die eine Stunde dauerte und fast nur bergauf ging. Unser Ziel war der Weissenstein und als wir es dann geschafft hatten, waren wir richtig stolz. Nach einer kurzen Verschnaufpause riefen uns die Lehrkräfte zusammen, um noch ein Foto zu schiessen. Dann kam auch schon der Car, der uns wieder zum Schulhaus brachte. Der nette Chauffeur hiess Urs und brachte sein Patenkind mit. Auf der Fahrt zum Schulhaus nickten wir teilweise ein, denn der Tag war doch ziemlich anstrengend gewesen. Im Schulhaus angekommen verabschiedeten wir uns noch von einander und liefen gemütlich nach Hause.

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