Klassenlager 1aE in Malters

Oberstufe
Vom 25. bis 29. September verbrachten wir, die Klasse 1aE, bei warmem Septemberwetter unsere Schulverlegungswoche in Malters.

Montag
Silvan: Am Montag, dem 25.9.2017 trafen wir uns voller Vorfreude um 8 Uhr am Bahnhof in Dulliken. Danach gingen wir zu Gleis 4, auf dem der Zug hielt, der uns dann bis nach Olten fuhr. Als wir dort ankamen, mussten wir auf Gleis 12 umsteigen und danach fuhren wir etwa eine halbe Stunde bis nach Luzern. Bis nach Malters mussten wir dann noch einmal umsteigen. Als wir in Malters angekommen waren, mussten wir noch etwa 15-20 Minuten gehen, bis wir bei unserem Lagerhaus ankamen. Dieses Lagerhaus gehört der Pfadi aus Malters. Nachdem alle beim Lagerhaus eingetroffen waren, richteten wir unserem Schlafplatz ein. Sobald alle fertig waren, trafen wir uns im Aufenthaltsraum, wo wir den Rest des Tages besprachen. Danach gingen wir eine Runde spazieren und rasteten dann an einem sehr schönen Spielplatz, an dem die kleine Emme vorbei floss. Dort konnten wir dann etwa zwei Stunden spielen und unseren Lunch essen. Danach mussten wir in Gruppen einen Orientierungslauf absolvieren, der quer durch Malters führte. Nach dem leckeren Abendessen, es gab Spaghetti Carbonara und Bolognese und zum Dessert Schoggimousse. Am Abend veranstaltete eine Gruppe einen Bewegungsabend mit vier Spielen. Bei jedem Spiel konnte man Punkte holen. Diese vier Spiele waren Körbe am Basketballkorb werfen, sich 15 mal um einen Fußball drehen und danach gleich ein Tor schießen, eine Stafette mit einem Volleyball, den man unter den Beinen dem nächsten seines Teams zuspielen musste und zu guter letzt noch das gute alte Froschhüpfen, von dem wir am nächsten Tag alle noch sehr starken Muskelkater hatten. Danach durften wir noch bis um 21:40 Uhr Spiele spielen und reden. Um 22 Uhr war Nachtruhe.

Dienstag
Ronja, Silvan: Wir wurden am Morgen um 6:45 Uhr geweckt. Nachdem wir uns alle unten versammelt hatten, assen wir Frühstück. Um 8:00 Uhr trafen wir uns draussen vor dem Pfadihaus. Wir liefen zum Werkhof. Dort angekommen bekam jeder von uns Handschuhe. Frau Käppeli teilte uns in zwei Gruppen ein. Meine Gruppe musste spezielles Unkraut ausreissen, welches aus dem asiatischen Raum stammt und alle einheimische Pflanzen verdrängt. Bei vielen grünen Wiesen hielten wir an, deponierten unsere Rucksäcke und rissen das Unkraut aus. Nach drei Stunden waren wir fertig und traten den Heimweg an. Frau Uldry hatte für uns Würstchen im Teig, Buchstabensuppe und Gemüse vorbereitet. Am Nachmittag trafen wir uns wieder draussen. Eigentlich hätten wir am Nachmittag wieder arbeiten sollen, doch die Leute von der Gemeinde hatten vier Beerdigungen vorzubereiten und somit keine Zeit für uns. Wir waren nicht sehr traurig darüber. Wir durften dann auswählen, ob wir mit Herrn von Arx Fussball oder mit Frau Uldry Volleyball spielen wollten. Eine dritte Gruppe ging mit Frau Käppeli auf den Vita Parcours. Den ganzen Nachmittag spielten wir draussen, obwohl es dann auch noch zu regnen begann. Zum Abendessen gab es Riz Casimir und danach schauten wir den Film „Honig im Kopf“, der einige von uns sogar zum Weinen brachte.

Mittwoch
Blendi: Nach einer kurzen Nacht  mussten wir schon um 7 Uhr aufstehen. Als wir aufgestanden waren, hatten wir nicht so viel Zeit uns bereit zu machen. Einige kamen ein wenig zu spät zum Frühstück, deshalb beschloss Frau Käppeli uns für den nächsten Morgen früher zu wecken. Das Frühstück genossen, glaube ich, alle sehr, da Lucien einen Zopf gebacken hatte. Manche assen auch einfach Cornflakes. Nach dem Frühstück machten wir unser Sandwich bereit, das wir dann später auf der Fräkmüntegg verzehren durften.
Wir machten uns auf den Weg und fuhren mit dem Zug nach Alpnachstad. Dort liegt der von Touristen bewunderte Pilatus. Wir gingen von unten aus mit der steilsten Zahnradbahn der Welt nach ganz oben. Die Aussicht war sehr schön und manche machten viele Fotos mit ihren Kameras. Als wir oben ankamen, gingen wir die wunderbare Aussicht besichtigen und fütterten die Dohlen, die dort schon auf die Touristen gewartet hatten. Herr von Arx erzählte und ein paar Sachen zum Pilatus und der Zahnradbahn, zum Beispiel, dass die Steigung am steilsten Punkt 48 Prozent beträgt. Dann durften wir ein wenig herum toben. Sehr viele kauften Süssigkeiten, ein paar waren in Souvenir Shops, die anderen an einem Kuchenstand. Direkt nachher gingen wir zu der riesigen Gondel und fuhren runter. Einige hatten Höhenangst und machten die Augen zu.
In Fräkmüntegg angekommen trafen wir per Zufall die Klasse 1b. Die Freude war gross und wir assen zusammen unseren Lunch.
Als wir uns dann auf den Weg machten, wurde uns erst klar, dass wir noch zweieinhalb Stunden wandern mussten. Alle hatten noch Muskelkater vom Froschhüpfen und es wurde immer anstrengender. Gegen Mitte der Wanderung suchten wir einen Spielplatz, damit wir ein wenig ausruhen konnten. Nach einer kurzen Suche wurde uns klar, dass dieser nicht dort lag, wo wir dachten. Wir suchten einen anderen Ort zum Ausruhen. Wir machten eine kleine Pause und dann ging es schon wieder los. Wir waren alle recht müde und die Mädchen fingen langsam an zu streiten, aber trotz allem liefen  wir weiter, bis nach Kriens, wo wir noch Frau Wagner trafen. Die Lehrer tratschten mit ihr und nach einer gefühlten Stunde kam endlich der Bus, der uns zum Luzerner Bahnhof brachte. Von dort aus gingen wir nach Malters. Sehr müde liefen wir noch die letzten Meter ab. Als wir bei unserem Pfadihaus waren, gingen wir rein und duschten gleich. Dann wurde von einer Gruppe das Essen vorbereitet. Es gab Hörnli mit Gehacktem und Apfelmus. Nach dem Essen gingen alle ihre Zimmer gut aufräumen. Die Jungs mussten viel mehr aufräumen, weil sie ein riesiges Chaos in ihrem Zimmer hatten. Am Abend wollten wir nach den Tagesfragen unser vorbereitetes Kahootquiz spielen, doch leider gab es ein Problem mit der Kahootseite, so dass einige Gesellschaftsspiele machten, eine Gruppe spielte draussen Wahrheit oder Wahrheit und ein paar Jungs durften den Match Basel-Benfica Lissabon schauen.

Elfchen zum Lager von Gheorghe

Lager
fünf Tage
Malters ist schön
geht sehr schnell vorbei
spassig

 

Klasse 1a
neunzehn Schüler
verhalten sich anständig
manchmal chaotisch/manchmal friedlich
vielseitig

Donnerstag
Blendi: Am Donnerstag wurden wir wie erwartet früher geweckt. Wir waren alle müde, aber hatten mehr Zeit uns bereit zu machen. Müde liefen wir runter und waren glücklich, da schon wieder der gleiche Schüler einen Zopf gebacken hatte. Heute war ein toller Tag, denn wir gingen ins Verkehrshaus. Alle waren dieses Mal richtig motiviert. Als wir Luzern erreichten hatten, bekamen wir ein Arbeitsblatt mit vielen Fragen zum Thema Luzern. Wir machten uns auf den Weg zur alten Brücke von Luzern. Dann ging es direkt zum Löwendenkmal. Dort besichtigten wir die schöne Skulptur des Löwens. Die, die schon früher fertig wurden, hatten Freizeit. Die meisten genossen ihre Freizeit im Mac Donalds. Die anderen besichtigten noch ein wenig Luzern.
Kurz vor Mittag trafen wir uns beim KKL wieder und nach einer kurzen Wanderung gelangten wir zum Verkehrshaus. Zusammen genossen wir unser Picknick draussen in einem kleinen Park neben dem Vierwaldstädtersee. Wir assen das selbstgemachte Sandwich, welches wir am Morgen vorbereitet hatten. Aber der grösste Teil der Klasse nahm das Brot vom Sandwich und gab es den Schwänen und den Möwen. Nach einer halben Stunde gingen wir zum viel besichtigten Verkehrshaus. Unser Hauptziel war eigentlich den Film „Hurricane“ zu geniessen. Aber als erstens bekamen wir ein Arbeitsdossier, das wir lösen mussten. Wir hatten begrenzte Zeit. Nachdem alle das Dossier gelöst hatten, holten wir uns Tickets und liefen zum Saal hinüber, in dem der Film vorgeführt wurde. Der Film ging nicht lange und war sehr beeindruckend. Trotzdem erzählten alle, dass sie recht müde waren während des Filmes und vielen ab und zu die Augen zugefallen waren.
Das Schiff brachte 17 müde Schüler zurück nach Luzern. Als wir beim Lagerhaus angekommen waren, staunten wir nicht schlecht, denn Herr Mathez, ein ehemaliger Lehrer von Dulliken, stattete uns einen Besuch ab und brachte uns allen Schoggistängeli mit. Vielen dank noch einmal, Herr Mathez. Er ass mit uns zu Abend und fuhr dann mit dem Töff wieder nach Dulliken.
Heute verzehrten wir unser Essen draussen am Feuer, denn es gab Bratwürste mit Salat und zum Dessert Schoggibananen und Marshmallows. Draussen war eine schöne Stimmung und wir genossen den schönen Wald um uns herum.
Später begann der bunte Abend. Eine Gruppe hatte lauter Minispiele vorbereitet und alle hatten Spass dran. Aber wir waren viel zu laut, da immer einer der Gruppe es nicht verstand und dann alle den anderen rumerklärten. Nach den lustigen Minispielen und der Preisübergabe hatte das Lehrerteam eine Überraschung vorbereitet. Wir liefen raus und hatten keine Ahnung, wo wir hinliefen. Der Ort, an den wir gebracht wurden, war in der Nähe des Pfadiheimes. Plötzlich holten die Lehrer eine pizzaartige Schachtel raus. Wir waren alle gespannt. Aber es waren keine Pizzas, sondern Himmelslaternen, die in die Luft flogen, nachdem wir sie angezündet hatten. Freudevoll schauten wir zu, wie sie in dem Himmel flogen und über den Wolken verschwanden. Alle wünschten sich etwas. Zurück im Pfadiheim durften wir noch ein halbe Stunde UNO, Ligretto und Lotto spielen. Die Jungs und die Mädchen genossen die letzte Nacht und deshalb war es relativ laut in den Zimmern. Die Lehrer gaben uns ein paar Verwarnungen und dann wurde es dann doch noch ruhig in den Zimmern und nun hatten wir nur noch eine kurze Nacht und das Hausputzen vor uns, bevor wir zurück nach Dulliken fuhren.

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