Der Wochenarbeitsplatz (WAP) - Jugendprojekt LIFT

Jugendprojekt LIFT „Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit“
Oberstufe
Nebst dem regelmässigen Besuch der Modulkurse sind die LIFT-Jugendlichen erfolgreich in den WAP gestartet (Wochenarbeitsplatz), das Kernstück des Projektes, wobei die Jugendlichen 2 bis 3 Stunden pro Woche in ihrer Freizeit in einer Firma der Region arbeiten gehen. Bei welcher Firma die LIFT-ler am Arbeiten sind, welche Arbeiten sie erledigen müssen und was sie schon alles gelernt haben, berichten die Jugendlichen gleich selbst:

Meine Firma heisst Bäckerei Borer AG. Ich gehe am Samstag um 7 Uhr in die Bäckerei zum Arbeiten. Ich arbeite bis 9 Uhr. Ich muss am Anfang immer Rouladen einpacken. Das geht bis 8.30 Uhr. Zwischendurch räume ich noch Gipfeli, Joghurt, Kuchen, Sandwiches etc. in die Verkaufstheke. Von 8.30 Uhr bis 9 Uhr muss ich Kartons für die Rouladen aufmachen und wenn es 9 Uhr ist, gehe ich nach Hause. Ich mache fast immer die gleichen Arbeiten, aber vor Weihnachten durfte ich Weihnachtspäckli einpacken.
Ich kann jetzt Kuchen richtig schneiden und einpacken, und ich kann jetzt auch am Wochenende um 7 Uhr gut aufstehen. Das freut mich sehr. 

Hallo. Ich heisse Leo und ich arbeite seit Anfang November im Altersheim Brüggli als Betreuer. Ich muss jeden Samstag die älteren Bewohner betreuen, das heisst, Spiele spielen, Getränke servieren und auch unterhalten. Ich habe von dieser Arbeit viel gelernt, z.B. wie ich mit den älteren Menschen umgehen kann, wenn sie launisch werden oder wenn sie sich verletzen. Ich bin auch älteren Menschen gegenüber offener geworden. Im Modulkurs habe ich gelernt, meinen Lebenslauf zu schreiben und ich kann nun auch länger zuhören. 

Ich arbeite bei der Garage Manta in Däniken. Um 13.30 Uhr beginne ich mit der Arbeit und um 15.30 Uhr bin ich fertig. Wenn ich mit der Arbeit beginne, muss ich mich zuerst umziehen. Danach wechsle ich die Reifen und ich muss die Reifen in das Lager bringen. Nachher putze ich die Werkstatt und auch die Autos. Ich kann jetzt besser putzen, bin selbständiger geworden und ich kann jetzt auch einen Fahrplan lesen (um nach Däniken zu gelangen). Im Modulkurs habe ich gelernt, eine E-Mail zu verschicken.

Hallo. Ich bin Mattia Napoli. Ich bin 14 Jahre alt und mache beim Jugendprojekt LIFT mit und bin seit Sommer 2017 dabei. Ich arbeite in einer handwerklichen Firma (metalo AG) und gehe sehr gerne arbeiten. Ich arbeite jeden Mittwochnachmittag von 13 Uhr bis 17 Uhr. Ich finde das LIFT-Projekt sehr gut und es wird mir bei der Lehrstellensuche bestimmt nützlich sein.

Hallo. Ich bin Panita Meepakdee, bin 14 Jahre alt und gehe seit Sommer 2017 ins LIFT-Projekt. Ich arbeite jeden Mittwochnachmittag für 3 ½ Stunden im Alters-und Pflegeheim Dulliken im Bereich Hotellerie/Gebäudetechnik. Es hat einen grossen Vorteil im LIFT-Projekt mitzumachen, weil man viele Erfahrungen sammeln kann, wie z.B. erfahren, wie die Berufswelt aussieht und dass die Berufswelt nicht immer einfach ist. Als Jugendlicher stellt man sich das oft ganz anders vor.
Mir gefällt mein LIFT-Platz. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt. Ich konnte sogar einen Teil meiner Schwächen überwinden, z.B. vor dem Chef stehen und reden. Denn wenn ich mit einer wildfremden Person alleine bin, bin ich eher schüchtern und habe das Gefühl, lieber nichts zu sagen. Aber das ist falsch und ich habe gelernt, dass ich nicht schüchtern sein muss. Dafür bedanke ich mich bei den Mitarbeitern vom Alters- und Pflegeheim Brüggli in Dulliken und Herrn Bärtschi und dem Chef Herr Albiker dafür, dass ihr mir das Gefühl gebt, dazuzugehören und mir viel gelernt habt, wie man z.B. mit Menschen umgeht, sei alt oder jung; dann die Tipps, wie man es als Lehrling machen sollte usw.
Ich bedanke mich auch bei Frau Wagner, dass ich im LIFT-Projekt mitmachen darf. Dank Ihnen bin ich viel besser für die Schnupperlehren vorbereitet als früher. Auch danke ich dem Schulleiter Herr Naydowski, dass wir die ersten SchülerInnen sein dürfen, die in Dulliken das LIFT-Projekt ausprobieren dürfen.
Ich würde allen SchülerInnen das Projekt empfehlen. Es würde euch unterstützen auf dem Weg in die Berufswelt. Mir hat es bis jetzt sehr viel geholfen.

Ich bin Suchanari Saengsuksi und mache beim Jugendprojekt LIFT mit. Ich arbeite seit Herbst 2017 bei der Tonet AG in Dulliken. Bei der Tonet AG geht es um die Oberflächenbehandlung von Holz. Jeden Mittwochnachmittag gehe ich arbeiten. Ich muss manchmal T-Shirt zusammenlegen, Etiketten aufs Produkt kleben und das Lager wischen. Ich habe gelernt, wie man mit Menschen zusammenarbeitet und wie man sich verhalten soll. Alle Mitarbeiter sind nett zu mir.

Meine Firma heisst melectronics und ich arbeite im Verkauf. Ich arbeite seit anfangs November dort. Meine Arbeiten, die ich bis jetzt gemacht habe sind: Fernseher für die Ausstellung aufbauen, Programme auf dem Laptop installieren, Waren überprüfen und so weiter. Ich habe gelernt, dass wenn man es sich gewohnt ist, an einem Samstag spät aufzustehen, dass man trotzdem früh aufstehen muss. Langsam gewöhne ich mich auch daran.
Ich finde, dass die Modulkurse seht gut sind, weil wir gut über Probleme reden können. Wir geben uns Feedbacks und Tipps, was man vielleicht besser machen kann.

Auch an dieser Stelle wiederum ein herzliches Dankeschön an die teilnehmenden Unternehmen in Dulliken und Umgebung: Tonet AG, Dulliken; F. Manta Garage, Däniken; Alters- und Pflegeheim Brüggli, Dulliken; metalo AG, Dulliken; Bäckerei Borer, Dulliken und weitere. Irene Wagner

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